Fünf Familien der Opfer des Amokschützen haben sich nun in einem Offenen Brief an die Politik gewandt. Die darin genannten Kritikpunkte an Waffengesetzen, Entertainment und Medien verdienen es, von der Politik hinterfragt zu werden.  Wir stellen den Brief  zur Diskussion.

Offener Brief

schwerter_zu_pflugscharenMöge mancher Brandenburger überlegen ob er seine Waffe freiwillig aus dem Verkehr zieht. Wer seine Waffe loswerden möchte, kann dies bei den Landratsämtern tun. Es empfiehlt sich zuvor in der  zuständigen Waffenbehörde anzurufen. Wir fänden den Anlass weiterhin gut, – für ein zeitlich begrenztes Programm zur straffreien Abgabe illegaler Waffen.

Einen Punkt würden wir dem Offenen Brief aber hinzufügen, – die Verantwortung von Elternhäuser und Schule auf Freizeitgestaltung, Bildung, Integration und Früherkennung von Problemen. Kann Schule, heute wirklich Betreuung leisten? Sind Eltern nicht häufig überlastet?

Wir wünschen uns zugleich, dass die große politische Eskalation im Rahmen der anstehenden Wahlen und unbedachtes Handeln in Sachen anonymer Kommunikation und “Killerspielen” ausbleibt.