Parlamentswahlen in Griechenland – Aufruf zur Unterstützung der Piratenpartei

Die Piratenpartei in Griechenland hat sich zum Ziel gesetzt, am 17. Juni 2012 erneut an den Parlamentswahlen teilzunehmen, nachdem das erste Wahlergebnis vom 6. Mai 2012 keine Regierung zustande brachte. Die Teilnahme an der Wahl am 17. Juni 2012 ist für die dortige Piratenpartei aus ökonomischer Sicht allerdings ein sehr schweres Unterfangen. Nachdem Mitglieder und Freunde die erste Teilnahme an der Parlamentswahl im Mai mit rund 15.000 Euro Spendengeldern aus eigener Tasche finanzierten – und somit den Druck von rund neun Millionen Wahlzetteln und die Teilnahme in 31 von 56 Regionen ermöglichten -, erzielte diese mit 32.484 Stimmen (0,51 Prozent) ein famoses Ergebnis. Für eine erst drei Monate junge Partei ein unglaubliches Resultat.

Bei den Parlamentswahlen am 17. Juni 2012 möchte die Piratenpartei Griechenland in allen 56 Regionen zur Wahl antreten – dies lässt die Kosten auf etwa 30.000 Euro explodieren. Das Zeitfenster, in dem die Piratenpartei Griechenland ihre Teilnahme bekannt geben muss, ist äußerst eng. Deshalb bitten auch die PIRATEN Brandenburg um eure Mithilfe, die Piraten erneut auf See stechen lassen zu dürfen. Die Organisation “Freunde der Piratenpartei Griechenlands e.V.” wurde gegründet, um die Wahlteilnahme der griechischen Piratenpartei zu ermöglichen. Wir bitten daher um Spenden auf das Förder- oder auf das Paypal-Konto. Von den eingehenden Geldern sollen unter anderem Wahlzettel, Plakate und Flyer produziert werden.

Organization to help the Greek Pirate Party for the elections
Freunde der Piratenpartei Griechenlands e.V.
Kontonummer: 7071517
Bankleitzahl: 66350036
Institut: Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE59663500360007071517
BIC: BRUSDE66XXX

 


Kommentare

2 Kommentare zu Parlamentswahlen in Griechenland – Aufruf zur Unterstützung der Piratenpartei

  1. Im antiken Griechenland wurden solche Personen, die zwischen öffentlichen und privaten Interessen nicht unterscheiden konnten und deshalb für ein öffentliches Amt ungeeignet waren, als “idiotes” (wörtlich: Privatperson) bezeichnet.

    Anstatt nun aus der Geschichte zu lernen und sich gründlich zu überlegen, welche Einrichtungen öffentlich (Geld und Boden) und welche Einrichtungen privat (Sachkapitalien) sein müssen, damit eine Volkswirtschaft funktioniert und die Idioten aussterben oder zumindest nichts mehr zu sagen haben, ging die halbwegs zivilisierte Menschheit den umgekehrten Weg. Dem Geld beließ man bis heute seine parasitäre – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechende – Wertaufbewahrungsfunktion, sodass jeder private Geldbesitzer es verlustfrei dem Kreislauf entziehen (horten) kann, der Boden blieb in Privatbesitz, und im immer noch nicht ganz überwundenen “real existierenden Sozialismus” (Staatskapitalismus) beging man zusätzlich den Kardinalfehler, die Sachkapitalien zu verstaatlichen.

    Ergebnis: alle Menschen wurden zu Idioten und die Vollidioten dürfen “Regierung” spielen. Wer hat das zu verantworten? Der größte imaginäre Idiot, der je erfunden wurde – der “liebe Gott” (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor): http://www.juengstes-gericht.net

  2. Pingback: “Fusions-Ranking” Mai 2012: Die 100 einflussreichsten Blogs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei ebuzzing.de | world wide Brandenburg

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