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	<title>Piratenpartei Brandenburg &#187; Aufruf</title>
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		<title>Noch bis zum 12. Juli: Verfassungsbeschwerde gegen &#8220;Zensus 2011&#8243; mitzeichnen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai 2011 soll in der Bundesrepublik Deutschland die nächste große Volkszählung durchgeführt werden. Dieser &#8220;Zensus 2011&#8243; soll ermitteln, wie viele Menschen in unserem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten [1]. Anders als bei der letzten Volkszählung im Jahr 1987 erfolgt die Datenerhebung dieses Mal in erster Linie &#8220;registergestützt&#8221;. Das bedeutet, es werden Daten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2011 soll in der Bundesrepublik Deutschland die nächste große Volkszählung durchgeführt werden. Dieser &#8220;Zensus 2011&#8243; soll ermitteln, wie viele Menschen in unserem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten [<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Zensus/Zensus.psml">1</a>]. Anders als bei der letzten Volkszählung im Jahr 1987 erfolgt die Datenerhebung dieses Mal in erster Linie &#8220;registergestützt&#8221;. Das bedeutet, es werden Daten aus Registern der Verwaltung, vor allem der kommunalen Meldebehörden, der Bundesagentur für Arbeit, der Vermessungsverwaltung sowie aus &#8220;allgemein zugänglichen Quellen&#8221; ausgewertet. Nur ein Teil der Bevölkerung muss persönliche Angaben machen. Dazu gehören die 17,8 Millionen Immobilienbesitzer und -vermieter sowie zehn Prozent der Bevölkerung (ca. 8 Millionen Bürger), die per Stichprobe erhoben werden. Letztere müssen vor allem Fragen zu Bildung, Ausbildung und Beruf beantworten.</p>
<p>Die Kritiker des Vorhabens bemängeln, dass die Daten nicht anonymisiert werden: Name, Anschrift und Identifikationsnummer werden vier Jahre lang nicht-anonymisiert gespeichert. Über die Identifikationsnummer ist eine Zuordnung zu weiteren Daten möglich. Zum anderen wird die Zusammenführung von Daten aus den verschiedenen Verwaltungsregistern kritisiert. Dies stelle eine Zweckentfremdung der ursprünglich für andere Aufgaben erhobenen Daten dar. Kritisiert wird ebenfalls, dass die Bürger unter Androhung von Bußgeldern dazu verpflichtet sind, in den Fragebögen wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen [<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32872/1.html">2</a>]. Ein Widerspruch ist nicht möglich. Auch gehe die Datenerhebung über den von der EU geforderten Umfang hinaus. So würde nach der Religionszugehörigkeit gefragt, obwohl die EU-Vorlage dies nicht vorschreibe [<a href="http://zensus11.de/">3</a>].</p>
<p>Diese Kritikpunkte möchte der &#8220;Arbeitskreis Zensus&#8221; des AK Vorrat mittels einer Verfassungsbeschwerde juristisch prüfen lassen. Wie bereits bei der Verfassungs- beschwerde gegen ELENA, die von 22.000 Bürger mitgezeichnet wurde, wird auch diesmal der Verein zur Förderung von Bürgerrechten und Datenschutz (FoeBuD) die technische Infrastruktur zur Verfügung stellen [<a href="https://zensus11.foebud.org">4</a>]. Die beauftragte Rechtsanwältin für diesen Fall ist Eva Dworschak. Bis jetzt haben sich 9.370 Menschen zur Unterstützung der Verfassungsbeschwerde bereiterklärt (Stand: 1. Juli 22:20 Uhr). <strong>Mitzeichnungsfrist ist Montag, der 12. Juli</strong>.</p>
<p>Mit dem Zensus 2011 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Erhebung teil. Bereits 2000/2001 wurde eine solche Erhebung durchgeführt. Damals waren Deutschland und Schweden die einzigen beiden Staaten innerhalb der EU, die nicht am europaweiten Zensus teilnahmen. Ein konkretes Ziel des Zensus 2011 ist es, die amtliche Einwohnerzahl Deutschlands neu zu ermitteln. Das Statistische Bundesamt schätzt, dass die aktuelle Einwohnerzahl um etwa 1,3 Millionen Personen zu hoch angesetzt ist [<a href="http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/PolitikGesellschaft/DemographEntwicklung/Zensus2011/zensus_node.html">5</a>].</p>
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		<title>ACTA ad acta legen &#8211; Weltweiter Protest am 26.6. gegen Urheberrechtsverschärfungen im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 21:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Demonstrationen, Mahnwachen und Infoständen protestiert die Piratenpartei am Samstag, den 26. Juni international gegen die Geheimverhandlungen von 38 Staaten (darunter die EU) zur Umsetzung eines verschärften Rechts gegen &#8220;Produktpiraterie&#8221; im Internet.
Das &#8220;Handelsabkommen gegen Produktpiraterie&#8221; (ACTA = Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sieht eine Pflicht für Internetanbieter vor, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen, um Urheberrechtsverletzungen besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Demonstrationen, Mahnwachen und Infoständen protestiert die Piratenpartei am Samstag, den 26. Juni international gegen die Geheimverhandlungen von 38 Staaten (darunter die EU) zur Umsetzung eines verschärften Rechts gegen &#8220;Produktpiraterie&#8221; im Internet.</p>
<p>Das &#8220;Handelsabkommen gegen Produktpiraterie&#8221; (ACTA = Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sieht eine Pflicht für Internetanbieter vor, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen, um Urheberrechtsverletzungen besser verfolgen zu können. Auch die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Three_Strikes">Three-Strikes</a>&#8220;-Regelung wird diskutiert. Darüber hinaus soll ACTA Zollbeamten erlauben, auf bloßen Verdacht hin an Grenzen Mobiltelefone, Notebooks, MP3-Player und andere Geräte zu durchsuchen und zu beschlagnahmen, wenn der Benutzer nicht nachweisen kann, dass darauf gespeicherte urheberrechtlich geschützte Daten rechtmäßig erworben wurden.</p>
<p>Dem Namen nach richtet sich ACTA angeblich gegen den Verkauf gefälschter Produkte. Die bereits veröffentlichten Dokumente [<a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2010/april/tradoc_146029.pdf">1</a>] zeigen jedoch, dass es sich bei ACTA um einen weiteren Versuch der Verwerterindustrie handelt, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralität">Netzneutralität</a> und Grundrechte im Internet zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen auszuhebeln.</p>
<p>Bei den Protestaktionen geht es vor allem darum, die Öffentlichkeit über ACTA aufzuklären und den Druck auf die Verhandlungspartner zu erhöhen, die Verhandlungen transparenter zu gestalten und den aktuellen Verhandlungstext grundlegend zu verändern.</p>
<p>In Berlin findet die Demonstration auf dem <strong>Potsdamer Platz ab 13 Uhr</strong> statt. Geplant ist hier eine Kombination aus Art-Performance und Mahnwache mit dem Namen &#8220;Der Pranger&#8221; [<a href="http://wiki.piratenpartei.de/AdActaDay/Planung_Berlin">3</a>].</p>
<p><a href="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/06/AdACTADay_Flyer.jpg"><img src="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/06/AdACTADay_Flyer-212x300.jpg" alt="" title="AdACTADay_Flyer" width="212" height="300" class="alignright size-medium wp-image-5253" /></a></p>
<p>Auf Ablehnung stoßen die Verhandlungen in den Hinterzimmern von Politik und Wirtschaft auch beim Europäischen Parlament und den Internetserviceprovidern. Erstere kritisieren die Intransparenz der Verhandlungen am Parlament vorbei [<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&#038;reference=P7-TA-2010-0058&#038;language=EN&#038;ring=B7-2010-0154">4</a>]. Letztere lehnen die neuen Haftungsbestimmungen ab, durch die sie bei (Urheber)Rechtsverletzungen ihrer Kunden, zur Rechenschaft gezogen werden können [<a href="http://www.golem.de/1002/73436.html">5</a>]. </p>
<p>Am &#8220;adACTA Day&#8221; beteiligen sich die Piratenparteien aus Deutschland (inkl. den Jungen Piraten), der Schweiz, Schweden, Luxemburg, Österreich, Großbritannien und Mexiko. In Deutschland finden Veranstaltungen unter anderem in Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt am Main statt. Zwei Tage später, am 28. Juni werden in Luzern zum Sitzungsauftakt der neunten nicht-öffentlichen Verhandlungsrunde die Unterschriften aus der Petition gegen ACTA an Vertreter des Europäischen Parlaments übergeben.</p>
<p>- &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - </p>
<p><strong>Weitere Informationen und Material:</strong><br />
(Danke dafür auch an Stephan Urbach, dem ACTA-Koordinator der Piratenpartei !)</p>
<p>* ACTA bei Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement">hier</a><br />
* Übersicht der JuPis zu ACTA: <a href="http://acta.junge-piraten.de/">hier</a><br />
* ACTA betrifft JEDEN: warum erfahrt ihr <a href="http://web.piratenpartei.de/100617-ACTA-betrifft-Jeden">hier</a><br />
* Europäischer Datenschutzbeauftragter über das Abkommen: <a href="http://www.golem.de/1002/73373.html">hier</a><br />
* Übersichtskarte aller Aktionen im deutschsprachigen Raum: <a href="http://piraten.in/adactaday2010">hier</a><br />
* Arguliner für Piraten an Infoständen: <a href="http://piratenpad.de/ACTAFACTSHEET">hier</a><br />
* Entwurf ACTA-Leserbrief für Tageszeitungen: <a href="http://wiki.piratenpartei.de/ACTA/Leserbrief">hier</a><br />
* frei verfügbare Bilder für Blogs u.Ä. (danke an Berlin!): <a href="http://wiki.piratenpartei.de/ACTA/Pressebilder">hier</a> (bitte Lizenzen beachten)<br />
* Mobilisierungsvideo zum &#8220;AdACTA Day&#8221;: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XqXdrmeUVDs&#038;feature=player_embedded">hier</a><br />
* der Twitter-Hashtag zum &#8220;adACTA Day&#8221; lautet: #AdActaDay</p>
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		<title>Verfassungsbeschwerde gegen ELENA mitzeichnen</title>
		<link>http://www.piratenbrandenburg.de/2010/03/verfassungsbeschwerde-gegen-elena-mitzeichnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang der Woche besteht die Möglichkeit, eine Verfassungsbeschwerde gegen ELENA (das Gesetz zum Elektronischen Entgeltnachweis) mitzuzeichnen. Ähnlich wie bei der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung können Betroffene (in diesem Fall Arbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, arbeitnehmerähnliche Selbständige, Richter, Berufssoldaten und Beamte) eine Vollmachterklärung unterschreiben, mittels derer sie sich in dem Verfahren von den Anwälten Meinhard Starostik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang der Woche besteht die Möglichkeit, eine Verfassungsbeschwerde gegen <a href="http://www.piratenbrandenburg.de/2009/12/einen-guten-rutsch-ins-jahr-2010 ">ELENA</a> (das Gesetz zum Elektronischen Entgeltnachweis) <a href="https://petitionen.foebud.org/ELENA ">mitzuzeichnen</a>. Ähnlich wie bei der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung können Betroffene (in diesem Fall Arbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, arbeitnehmerähnliche Selbständige, Richter, Berufssoldaten und Beamte) eine Vollmachterklärung unterschreiben, mittels derer sie sich in dem Verfahren von den Anwälten Meinhard Starostik und Dominik Boecker vertreten lassen können. Starostik vertrat bereits erfolgreich die knapp 35.000 Beschwerdeführer und Mitzeichner gegen das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, welches vor zwei Wochen vom Bundesverfassungsgericht für <a href="http://www.piratenbrandenburg.de/2010/03/ein-klarer-sieg-fur-den-rechtsstaat">nichtig erklärt</a> wurde.</p>
<p>Initiiert wurde die Verfassungsbeschwerde vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foebud">FoeBuD e.V.</a>, zu den weiteren Unterstützern zählt auch der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a>. Obwohl bereits eine einzige zugelassene Verfassungsbeschwerde zur Prüfung eines Gesetzes durch das Bundesverfassungsgericht ausreicht und Sammelklagen in Deutschland juristisch nicht zulässig sind, ist es sinnvoll, sich an der Beschwerde zu beteiligen: Je höher die Unterstützerzahl für die Verfassungsbeschwerde, desto größer das politische Signal, dass die Bürger mit diesem Gesetz nicht einverstanden sind. Innerhalb des ersten halben Tages haben auf diese Weise bereits mehr als 3.500 Bürger ihren Protest signalisiert.</p>
<p>Um sich an der Verfassungsbeschwerde zu beteiligen, müssen die Vollmachterklärungen bis zum 25. März unterzeichnet und abgeschickt werden. Die Zeit drängt deshalb, weil das Gesetz am 1. April 2009 in Kraft trat und für das Einreichen von Verfassungsbeschwerden eine Frist von einem Jahr gilt. Am 31. März werden die tausenden Erklärungen neben der eigentlichen Verfassungsbeschwerde dann in Karlsruhe eingereicht werden.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Das “Gesetz über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises” (ELENA), welches zum Jahresbeginn 2010 in Kraft trat, verpflichtet die Arbeitgeber, monatlich Rentenversicherungsnummer, Höhe und Art des Gehalts sowie Informationen zu Abmahnungen, Kündigungen, Streik- und Krankheitstagen von insgesamt 40 Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern in Deutschland an eine Zentrale Speicherstelle zu übermitteln (§§ 96 I, 97 I SGB IV). Nur für den Fall, dass ein Arbeitnehmer arbeitslos wird und bestimmte Leistungen beantragen will, wird (ab 2012) auf die bereits jetzt gesammelten Daten zurückgegriffen. Kritiker des Gesetzes, so auch die Piratenpartei, bemängeln diese mehrjährige anlasslose Speicherung sensibler Daten auf Vorrat.</p>
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		<title>Dem deutschen Volke &#8211; aber wann?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pirat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir hoffen es regnet bald Hirn in Berlin, dass man endlich erkennt, dass die Summe der derzeitigen Entscheidungen wirklich dem Volk zu Gute kommen muss und nicht der starken Lobby der Industrie. Nicht der vermeintlich negativ besetzte Name, oder die Veränderung der Bezeichnung Hartz IV, liebe Frau von der Leyen, wird eine Verbesserung der Lage herbeiführen, sondern nur eine verantwortungsvolle Politik für das deutsche Volk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) hält die Hartz-IV-Regelsätze laut einer Umfrage des Magazins „Stern&#8221; für zu niedrig. Ca. 30 Prozent halten sie für angemessen und nur 4 Prozent glauben, der Satz sei zu hoch.“ (Zitat Bild Online vom 04.02.2010)</p>
<p style="text-align: justify;">Ist die Umfrage repräsentativ? Wir wissen es nicht. Eines ist aber sicher: Einen Trend kann man ablesen. Die Rückschlüsse auf die immer weitere Verarmung von ganzen Bevölkerungsteilen werden so unterschiedlich bewertet, wie der gesellschaftliche Status der Bewerter ist. Liegt es tatsächlich an den Hartz-IV-Sätzen, dass die Menschen sich unwohl fühlen? Oft psychisch erkranken, weil sie die Sicherheit auf das Morgen verloren haben? Oder liegt es eher daran, dass der politische Entscheider nichts gegen das Lohndumping in unserem Land unternimmt? Im Gegenteil, noch mit Aufstockungsbeträgen für die Niedriglohnempfänger die deutsche Wirtschaft zusätzlich subventioniert?</p>
<p style="text-align: justify;">Wir hoffen, es regnet bald Hirn in Berlin, dass man endlich erkennt, dass die Summe der derzeitigen Entscheidungen wirklich dem Volk zu Gute kommen muss und nicht der starken Lobby der Industrie. Nicht der vermeintlich negativ besetzte Name oder die Veränderung der Bezeichnung &#8220;Hartz IV&#8221;, liebe Frau von der Leyen, wird eine Verbesserung der Lage herbeiführen, sondern nur eine verantwortungsvolle Politik für das deutsche Volk. So wie Sie das bei Ihrer Vereidigung auch geschworen haben!</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst, sehr geehrte Frau Ministerin, so wenig wie das Einführen von Vorhängen (Stoppschildern) im Internet nicht ein einziges Kind vor Missbrauch schützt, genausowenig wird auch das Einführen eines anderen Namens für diese Unrechtspolitik Hartz IV keines der derzeit ca. 2.500.000 von Armut betroffenen Kindern in Deutschland helfen.</p>
<div id="attachment_4752" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/02/strassenkinder.jpg"><img class="size-medium wp-image-4752" title="Straßenkinder" src="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/02/strassenkinder-300x285.jpg" alt="Strassenkinder" width="300" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Strassenkinder</p></div>
<p style="text-align: justify;">Werden Sie munter, hören Sie auf die Menschen, trennen Sie sich von Fraktionszwängen, lernen Sie, sich in die Lage der betroffenen Millionen von Menschen hineinzuversetzen. Gelingt Ihnen das nicht gleich, dann schrauben Sie doch in Ihrem Haus einfach ein paar Türen zu, reduzieren die Wohnfläche auf Hartz-IV-Niveau, sperren ein halbes Jahr einfach mal alle ihre Konten bis auf die Hartz–Regelsätze und das Kindergeld und versuchen so sechs Monate zu leben. Das Gefühl eines solchen Lebens sollten alle gewählten Politiker einmal im Jahr empfinden, damit ihnen die Tragweite ihrer Entscheidungen bewusst wird. Illusion? Sehr geehrter Ministerpräsident, Herr Roland Koch, Sie sind den Weg mit Sicherheit auch noch nie gegangen! Haben Sie die Vorschläge des Herrn Sarrazin, am Abend statt eines netten Raclettes mit trockenem roten Wein einmal trockene Spaghetti zu knabbern, umgesetzt? Dazu ein schönes Glas frisch-gezapftes flurversetztes Leitungswasser zu trinken, aus dem Fenster Ihrer unterkühlten Wohnung mit einer Decke um die Schulter dem lustigen Treiben des engen Stadtverkehrs zuzuschauen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind enttäuscht, dass wir im Fernsehen verfolgen müssen, wie zum Beispiel bei „Helfer mit Herz“ mit Vera Int-Veen notleidenden Familien aus Werbeeinnahmen ein halbwegs ordentliches Zuhause unter Mithilfe von Nachbarn eingerichtet werden muss, während uns die GEZ-finanzierten Sender (2,3 Milliarden Pflichteinnahmen) uns mit ihrem Programm langweilen. Danke Herr Marcel Reich-Ranicki für die Ablehnung des Medienpreises bei der ZDF-Gala!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern ein Umdenken! Übernahme der Verantwortung für die Menschen, die sich mangels Arbeitsplatzangeboten und fehlender Lobby selbst nicht mehr helfen können!<br />
Einstellen der Subventionen von AKWs zum Beispiel (sind ja nun verlängert worden), die Kosten für die Sicherung der Atommülllager (Umlagerung Asse) auf die Verursacher umzulegen, und Verwenden der gewonnen Mittel, um das Erfrieren von Obdachlosen in unserem reichen Deutschland zu unterbinden!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern eine echte soziale Verantwortung statt Alibidiskussionen ohne erreichbare Ergebnisse im Bundestag!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wünschten uns, dass die derzeit mögliche Demokratie endlich auch durch die verantwortlichen Mitglieder des Deutschen Bundestages umgesetzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern, dass sie tatsächlich nach ihrem Gewissen entscheiden und nicht nach ihrem Parteibuch und ihrer Fraktion. Denn ein solches Gewissen, wie es die Entscheidungen gerade abbilden, können wir uns bei keinem Politiker vorstellen. (am)</p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Piraten zum vierten Datenschutztag</title>
		<link>http://www.piratenbrandenburg.de/2010/01/piraten-zum-vierten-datenschutztag/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 12:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pirat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Brandenburger Piraten erheben ihre Stimme gegen die fortschreitende sorglose globale und nationale Erhebung von Informationen über die persönlichen Daten aller Bürgerinnen und Bürger, deren immer weitere Registrierung, Katalogisierung und Überwachung. Die Menschen haben ein Recht auf ihre Grundfreiheiten und ihre Persönlichkeit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute, am 28. Januar, wird zum vierten Mal der Europäische Datenschutztag begangen. Hiermit will der Europarat das Bewusstsein für den Datenschutz bei den Bürgern erhöhen. Der Datenschutztag findet jährlich am 28. Januar statt, weil an diesem Datum die Unterzeichnung der <a title="Europaratskovention 108" href="http://conventions.coe.int/Treaty/EN/Treaties/Html/108.htm" target="_blank">Europaratskonvention 108</a> vorgenommen wurde. Mit ihr verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten, für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung zu sorgen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_4720" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/01/datenmüll.jpg"><img class="size-medium wp-image-4720" title="Datenmüll" src="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/01/datenmüll-300x300.jpg" alt="holt raus aus den Daten was drin ist..." width="300" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Datenmüll</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die Piraten im Landesverband Brandenburg sind der Meinung, dass es jetzt unbedingt nötig wird, die Bürgerinnen und Bürger für die Datensammelleidenschaft der Behörden, Ämter, Institutionen und der Industrie zu sensibilisieren.<br />
Da bekanntermaßen die persönlichen Daten der Bürger weder bei Unternehmen und Banken oder Krankenkassen, noch bei den Behörden und Ämtern sicher sind und/oder je total sicher sein werden. Immer steht der Faktor Mensch mit allen seinen Schwächen zwischen den Daten und der Datenbank. Also sind doch nicht die Menge und Vollständigkeit der gesammelten Daten über ganze Bevölkerungsschichten, vielleicht noch europaweit, notwendig.<br />
(Kurze Beispiele: Daten aus Vorratsdatenspeicherung und Mauthbrückendaten (Bewegungsprofil), oder der DNS, den biometrischen Daten aus der Videoüberwachung, den Fingerabdrücken, Gesundheitsdaten (Gesundheitskarte) und Lohndaten (ELENA), den Daten bei den Meldebehörden, der GEZ, Flensburg, den Daten bei den Strafverfolgungs- und Ordnungsbehörden, den Polizeidienststellen, den Reisedaten (Reisedatenaustausch), Bankdaten, Finanzamtsdaten (Personenkennziffer), Versicherungsunternehmen und Telekommunikationsdaten, Internet Service Provider (ISP)…)</p>
<p style="text-align: justify;">Für absolut gefährlich halten die Piraten das Verknüpfen solcher Datenbanken <a title="INDECT" href="http://www.piratenbrandenburg.de/2010/01/sind-die-vermutungen-zu-den-uberwachungsplanen-der-deutschen-bevolkerung-durch-deutsche-behorden-und-der-regierung-zu-tief-gegriffen/" target="_blank">(Forschungsprojekt INDECT)</a> in der Zukunft. Die Brandenburger Piraten erheben ihre Stimme gegen die fortschreitende sorglose globale und nationale Erhebung von Informationen über die persönlichen Daten aller Bürgerinnen und Bürger, deren immer weitere Registrierung, Katalogisierung und Überwachung. Die Menschen haben ein Recht auf ihre Grundfreiheiten und ihre Persönlichkeit. Sie müssen das Recht haben, über die Sammlung und Weitergabe ihrer zur Verfügung gestellten Daten selbst zu bestimmen und auch zu widersprechen. Sie müssen über die Informationen, die über sie gespeichert werden, von all diesen Stellen automatisch in Kenntnis gesetzt werden und darüber, wie die Daten weiterverwendet und an welche Stellen sie weitergegeben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier schlägt der <strong>Chaos Computer Club</strong> den <strong>Datenbrief </strong>vor. <a title="Datenbrief CCC" href="http://www.ccc.de/de/datenbrief" target="_blank">Konzept des Briefes</a>. Diesen Vorstoß können wir nur unterstützen. Wir regen an, dass die verantwortlichen Stellen diese Idee in die bestehende Gesetzeslage einbeziehen. Darüber hinaus aus einem zu findenden Gremium von Betroffenen, eine Revision der Datenverwendung und ihrer Sicherheit einzusetzen und zu unterstützen.</p></p>
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		<title>Piratenpartei unterstützt Martin Hampel als Kandidaten für Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt/Oder</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pirat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt(Oder)]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurt Oder]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenbrandenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Um sich und seine politischen Ziele vorzustellen, lädt Hampel
interessierte Bürger und Pressevertreter zu einem Wahl-Startup "Wir sind
Frankfurt" ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> - Auftaktveranstaltung <strong>&#8220;Wir sind Frankfurt&#8221;</strong> am 21.01.2010 -<a href="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/01/bbpp_logo_groß_240x99.png"><img class="alignright size-full wp-image-4679" title="bbpp_logo_groß_240x99" src="http://www.piratenbrandenburg.de/wp-content/uploads/2010/01/bbpp_logo_groß_240x99.png" alt="Piratenpartei Landesverband Brandenburg" width="261" height="119" /></a></p>
<p>Am 14. März wird in Frankfurt/Oder ein neuer Oberbürgermeister gewählt.Die Piratenpartei Brandenburg unterstützt die Kandidatur des 29-jährigen Medienpädagogen Martin Hampel. Hampel ist seit 2007 Leiter des Jugendinformations- und Medienzentrums in Frankfurt. Zu seinen inhaltlichen Schwerpunkten zählen Transparenz und Bürgerbeteiligung, Bildung, Stadtumbau und soziales Engagement (nähere Infos auf seiner Homepage <a href="http://www.frankfurt-oder-live.de">www.frankfurt-oder-live.de</a>).</p>
<p>Um sich und seine politischen Ziele vorzustellen, lädt Hampel interessierte Bürger und Pressevertreter zu einem Wahl-Startup &#8220;Wir sind Frankfurt&#8221; ein. Als humorige Einleitung der Veranstaltung wird er erklären, warum Computer spielen intelligent macht.</p>
<p>Datum: 21. Januar 2010<br />
Uhrzeit: 20 Uhr<br />
Ort: &#8220;Gewölbe&#8221; (Mehrgenerationenhaus)<br />
Franz-Mehring-Straße 20<br />
15230 Frankfurt (Oder)</p>
<p>Damit Hampel offiziell als Kandidat zugelassen wird, müssen bis zum 14. Februar 92 Frankfurter Bürger eine Unterstützerunterschrift im Bürgeramt der Stadt für ihn abgeben. Die Piratenpartei empfiehlt, den Gang zum Bürgeramt gleich dafür zu nutzen, einer Weitergabe der eigenen Meldedaten an Dritte zu widersprechen (gem. § 8 Nr. 5 BbgMeldeG).</p>
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		<title>Der Landrat in Teltow-Fläming soll durch die Bürger gewählt werden !</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 21:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pirat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[ Hiermit appellieren wir, die Mitglieder der Brandenburger Piratenpartei, an die Kreistagsabgeordneten des Kreises Teltow-Fläming, den Landrat direkt durch die Bevölkerung wählen zu lassen, wie es in der neuen Brandenburger Kommunalverfassung vorgesehen ist, die am 01.01.2010 in Kraft tritt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">OFFENER BRIEF AN DIE KREISTAGS &#8211; ABGEORDNETEN VON TELTOW-FLÄMING</p>
<p align="center">DER LANDRAT IN TELTOW-FLÄMING</p>
<p align="center">SOLL DURCH DIE BÜRGER GEWÄHLT WERDEN !</p>
<p style="text-align: justify;">Hiermit appellieren wir, die Mitglieder der Brandenburger Piratenpartei, an die Kreistagsabgeordneten des Kreises Teltow-Fläming, den Landrat direkt durch die Bevölkerung wählen zu lassen, wie es in der neuen Brandenburger Kommunalverfassung vorgesehen ist, die am 01.01.2010 in Kraft tritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern Sie auf, dem Antrag der Kreistagsfraktion der CDU zur Wahl des Landrates (Nr. 4-0417/09-KT) zuzustimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die öffentliche Willensbildung und der Aufbau einer starken Zivilgesellschaft ist für die Piratenpartei ein zentrales Anliegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausdehnung des Demokratieprinzips auf alle gesellschaftlichen Bereiche steht für uns im Mittelpunkt. Wir wollen nicht beim Ist-Zustand stehen bleiben, sondern Demokratie weiterentwickeln &#8211; zu einer vielfältigen Gesellschaft mit direkten Beteiligungsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu gehört für uns auch die erweiterte Möglichkeit der Bürger und Bürgerinnen des Kreises, den Landrat, der als politisches Oberhaupt und Verwaltungschef des Kreises eine herausragende Stellung bekleidet, direkt zu wählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erfolgreiche Bürgerbegehren für die Direktwahl des Landrats in der Uckermark, welches von der Piratenpartei aktiv unterstützt wurde, hat gezeigt, dass die Bürger großes Interesse daran haben, sich auch auf  Kreisebene in die Politik einzubringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einer indirekten Wahl durch die Kreistagsabgeordneten wird ihnen diese Möglichkeit in Teltow-Fläming für die nächsten acht Jahre vorenthalten, obwohl die neue Kommunalverfassung in wenigen Tagen in Kraft tritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie aufmerksame Bürger und auch die regionale Presse anmerkten, gingen dieser geplanten Wiederwahl des Landrates lange Verhandlungen um Bündnisse und Posten zwischen den Fraktionen voraus.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute soll die Wahl mit Hilfe der Parteien erfolgen, die sich im Kreistagswahlkampf für die Direktwahl stark gemacht haben: wie die Grünen, die FDP oder die LINKEN, die im Kreis Uckermark das dortige Bürgerbegehren für die Direktwahl aktiv unterstützten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Wiederwahl des Herrn Giesecke wurden sie nun in ein großes „kooperatives Bündnis“ des Landrates einbezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob dies die Wähler und Wählerinnen dieser Parteien 2008 gewollt haben?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir so einen guten Landrat haben, braucht er sich vor dem Wählervotum nicht zu fürchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern Sie auf, der neuen Kommunalverfassung Respekt zu zollen, anderen Brandenburger Kreisen zu folgen und den Landrat direkt wählen zu lassen. Dazu haben Sie bei der heutigen Kreistagssitzung die Möglichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Piratenpartei -der Vorstand- Landesverband Brandenburg</p></p>
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		<title>Bürgerbegehren in der Uckermark unterstützen!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 01:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uckermark]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Brandenburg unterstützt das Bürgerbegehren in der Uckermark zur Direktwahl des nächsten Landrats. Bis zum 27. November müssen noch ca. 4.500 von 11.150 benötigten Unterschriften gesammelt werden, damit das Bürgerbegehren Erfolg hat. Die Piratenpartei ruft ihre Uckermärkischen Mitglieder und Sympathisanten auf, für das Bürgerbegehren zu unterschreiben. Auf der Webseite des Bürgerbegehrens können die Unterschriftenlisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei Brandenburg unterstützt das Bürgerbegehren in der Uckermark zur Direktwahl des nächsten Landrats. Bis zum 27. November müssen noch ca. 4.500 von 11.150 benötigten Unterschriften gesammelt werden, damit das Bürgerbegehren Erfolg hat. Die Piratenpartei ruft ihre Uckermärkischen Mitglieder und Sympathisanten auf, für das Bürgerbegehren zu unterschreiben. Auf der Webseite des <a href="http://www.um-direkt.de">Bürgerbegehrens</a> können die Unterschriftenlisten heruntergeladen werden. Ein erstes Team von Piraten aus Barnim, Oberhavel und Potsdam wird am 21. November Unterschriften in der Uckermark sammeln.</p>
<p>Hintergrund: In Folge einer Änderung der Kommunalverfassung im Dezember 2007 werden die Landräte im Land Brandenburg ab Januar 2010 direkt von der Bevölkerung gewählt. Der Kreistag der Uckermark verabschiedete im April den Beschluss, den nächsten Landrat direkt wählen zu lassen. Anfang Oktober wurde dieser Beschluss auf Antrag der FDP jedoch wieder gekippt. Daraufhin gründete sich das Bürgerbegehren für die Direktwahl des Landrats.</p>
<p>In den Landkreisen Barnim, Ostprignitz-Ruppin, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster wird der Landrat am 10. Januar 2010 direkt gewählt. Die Kreistage im Havelland und Oder-Spree zogen ihre Landratswahlen extra vor, um die Direktwahl ihrer Landräte 2010 zu verhindern.</p>
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