Archiv für die Kategorie „Havelland“

Dieses soll eine Leistung von von 1.200- 1.300 MW haben.  Rund 1.500 m³ Liter Kühlwasser  pro Stunde werden benötigt. Diese sollen aus dem Havelkanal entnommen und wieder zurückgeführt werden. Durch diese hohe Wasserentnahme könnte es durchaus geschehen, dass der Kanal rückwärts fließen könnte, oder das der Havelkanal kein fließendes Gewässer ist. Auch die Entnahme aus dem Grundwasser ist problematisch.

Man darf sich auch fragen, warum die Brandenburger Regierung nicht mehr auf Nachhaltige Energie setzt.
Genaueres im Blog der Piraten Havelland

Wehende Piratenpartei-FlaggeAm 23.09.2009 gegen 10.15 Uhr, haben Patrick und Ernst mit Partnerin auf dem Wochenmarkt in Rathenow einen Infostand aufgebaut. Der Infopoint bestand aus einem Tisch, auf dem ein Laptop aufgebaut war, der in einer Endlosschleife unsere Wahlwerbespots abgespielt hat, sowie ein selbstgemaltes Schild und ein Wahlplakat. Vor Ort wurden die großen Flyer, mit Kurzprogramm, und die kleinen A6 Flyer verteilt.

Es waren auch Stände der SPD, der Grünen und der Linken auf dem Wochenmarkt. Zwischendurch ist die NPD zwei mal mit ihrem “Propagandawagen / Megaphon” vorbeigefahren und haben den Markt beschallt. Erinnerte ein wenig an alte Propagandafilme in schwarz/weiß aus den 30iger und 40iger Jahren.

Viele der Besucher hatten bis dato noch nichts von den Piraten gehört und wir konnten mit den Flyern zumindest eine Kennenlernhilfe geben. Leider sind meist die Passanten nach Erhalt des Flyers gleich weiter gegangen, so dass sich wenig Diskussionen ergaben. Erstaunlich häufig waren hier die ablehnenden Reaktionen von offensichtlichen NPD-Wählern. Das hat überrascht. So wenig Tolleranz und interessierte Offenheit! Einzig die Vertreter der Grünen, die mit den Piraten ein Gespräch geführt haben. So kam es zu einem regen Gedankenaustausch. Das Gespräch war offen und frei von der Leber weg. Sie meinten, es wäre realistisch dass es wieder zu einer “Großen Koalition” kommen wird. Nun, wir werden es sehen.

Als der Markt dann leerer wurde, so gegen halb eins, beschlossen wir dann, unsere Bemühungen vor Ort einzustellen und die Flyer weiter über Briefkasteneinwurf zu verteilen. So konnten noch zig Flyer den Weg zum Bürger finden. Alles in Allem ein gelungener Mittwochvormittag für die Piraten in Brandenburg/ Rathenow. Das hat mit Sicherheit auch wieder einige Bürger zum Nachdenken gebracht. Wir gehen daher davon aus, dass sie sich jetzt selbst informieren. (AM)

Leider konnte ich selber nicht viel dazu beitragen Unterschriften zu sammeln. Familie und Job fordern auch ihren Tribut.

Aber ich möchte mal allen von hier aus Danken, die sich diesen Kampf gestellt haben. Noch wissen wir nicht, ob es für Brandenburg gereicht hat, aber wir sollten trotzdem stolz sein. Egal wie es ausgeht, es wurde gekämpft. Und an alle eine Bitte, die rumgenörgelt haben, dass nicht so viel aktiv gesammelt habe:

Viele haben einfach auch andere Verpflichtungen. Nicht jeder kann sich jeden Abend frei nehmen. Tagsüber sieht es auch bei vielen mit der Zeit schlecht aus. Man hat einen Job und am Wochenende wollen vielleicht auch die Kinder gernen Mami und Pappi mal für sich alleine haben.  Habt dafür Vertsandnis. Ich selber habe wenig getan. Ich hätte gerne mehr Zeit investiert, aber es ging nicht. So wird es anderen auch gehen. Also verurteilt keinen, der nicht jeden Tag mithelfen konnte.  Wenn wir die Zulassung nicht bekommen sollten, so haben wir zumindestens Werbung betrieben, die uns beim nächsten Mal helfen wird.

Wer noch Unterschriften hat, sollte sich unverzüglich mit Sören in Verbindung setzen. Kontakt über den Landesverband Brandenburg, oder über mich.

Wir brauchen auch noch Leute, die am Mittwoch (heute) und am Donnerstag (morgen) die Unterschriften in den Meldestellen beglaubigen lassen. Am Donnerstag ist Deadline! Jede helfende Hand ist willkommen.

Kommt alle und helft mit!

Treffpunkt: 18:00 Uhr
Platz der Einheit

14467 Potsdam
Auf der Seite zur Wilhelmsgalerie


piEs werden noch rund 200 Unterschriften für die Wahlzulassung benötigt. Jede helfende Hand ist wichtig. Wer hat, sollte sein Piraten-Shirt anziehen und wenn möglich Formulare mitbringen. Jörg Tauss wird voraussichtlich auch aktiv mithelfen.

Die Piratenpartei zeigt sich enttäuscht über die andauernden Bemühungen der SPD, das moralisch längst gescheiterte Sperrgesetz vom Juni dieses Jahres auch weiterhin schön reden zu wollen. In einem Interview vom 19. Juli, das Welt Online mit Justizministerin Brigitte Zypries führte, bewies sie erneut ihre Ignoranz für Netzthemen jeder Art.

Dazu Florian Bischof, Kulturpirat und Spitzenkandidat der Berliner Landesliste für den Bundestag: »Frau Zypries behauptet unter anderem, das Mitschneiden und die private Vervielfältigung von Musik sei nicht erlaubt. Das ist natürlich Unfug. Kultur ist kein “read-only”-Medium, wie uns die Industrie und Zypries immer wieder einreden wollen. Der kulturelle Schaffensprozess beseht immer aus dem Aufgreifen, Verändern und Weitergeben bestehender Ideen und Inhalte. Den kreativen Umgang mit Kultur zu verbieten würde ein Absterben unserer kulturellen Vielfalt und Kriminalisierung einer ganzen Generation bedeuten.«

Bischof weiter: »Dass Frau Zypries Unternehmen dazu auffordert, Werken weiterhin den kulturellen Keuschheitsgürtel DRM (Digitales
Rechtemanagement) anzulegen, zeugt von einem verzerrten Rechtsverständnis. Dass Firmen ihre eigenen Gesetze schreiben und ihre Produkte damit absichtlich in einer elementaren Funktionalität einschränken, ist einem Rechtsstaat und einer Kulturnation unwürdig.«

Zu Zypries Vorwurf, die Piratenpartei lehne den Dialog ab, sagte Thorsten Wirth, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Hessen: »Die Piratenpartei sucht stets den Dialog mit anderen Politikern und wird dies auch künftig tun. Gerade dies ist schließlich unser Hauptanliegen für die Bundestagswahl.«

»Wie wäre es denn«, fordert Wirth die Ministerin auf, »wenn Sie damit anfingen, uns einige grundsätzliche Fragen zu beantworten: Wieso kann man gefälschte Bankseiten problemlos aus dem Internet entfernen, Seiten mit Kinderpornographie jedoch nicht? Wieso gilt für elektronischen Briefverkehr nicht das gleiche Briefgeheimnis, was für die Schneckenpost seit 1949 gilt? Ich glaube, solange sie uns diese und andere elementare Fragen nicht hinreichend beantworten können, ist klar, wer hier irrational argumentiert. Spätestens, wenn wir in Fraktionsstärke neben Ihnen sitzen, werden Sie wohl dem Dialog mit der Realität nicht mehr aus dem Weg gehen können.«

Die Piratenpartei, der am vergangenen Freitag erfolgreich die Zulassung als Partei zur Bundestagswahl zugesprochen wurde, fühlt sich in ihrem Kampf für Bürgerrechte und gegen Netzignoranz erneut bestätigt. Sie plant nun, ihre gesamte Energie in den Wahlkampf zu stecken, um im September, so Vorstandsmitglied Aaron Koenig, das Ergebnis der Europawahl weit zu übertreffen.

Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter:

http://www.piratenpartei.de/node/820

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fsa

Der Trailer zur Demo auf  YouTube

Kommt alle am 12.09.um ein weiteres Zeichen zu setzen. Die Politik muss verstehen, dass sich die Zeiten geändert haben. Das Thema Überwachung betrifft nicht nur die C64-Generation. Es betrifft ALLE.

baddaddie

Passend zur Zulassung zur Wahl 2009 können sich jetzt alle Interessenten das Wahlprogramm der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2009 als PDF runter laden.