Politik

Sind wir alle Sklaven – des Zins- und Zinseszinssystems ?

Sklaven Teil 1

Wir sind eine moderne Gesellschaft ! Ausbeutung, so ein Quatsch. Es gibt keine Leibeigenen mehr. So etwas gab es gaaaanz ganz früher mal. Wir können stolz auf unsere Entwicklung sein. Wir haben ja eine Demokratie. Alle die etwas Anderes behaupten sind Feinde der Demokratie. Haben die soziale Marktwirtschaft und die eigene persönliche Freiheit nicht verstanden.

Doch wissen Sie, daß gerade unser Zinskapitalismus die perfekte Ausbeutung des Großteils der Bevölkerung erst ermöglicht. Dabei war die „alte“ Ausbeutung wesentlich durchschaubarer. Das heutige Zinssystem lässt alles schleichend ablaufen.

Die Bürger wissen oft nicht, warum es ihnen immer schlechter geht. Am Ende des Geldes noch immer Monat übrig ist. In früher Zeit war es ganz deutlich, wer aus welchem Grund jemanden ausgenutzt hat. Im Frondienst war für den Knecht völlig klar wer ihn ausbeutet. Ein schlechtes System, dass den Kapitalisten nahezu zwang die Menschen notfalls mit Gewalt zur Arbeit anzutreiben. Wer jedoch unter offenem Zwang steht, leistet nur das Minimum – sobald der Aufseher wegschaut. Heute aber, im Zinskapitalismus, geschieht das viel raffinierter:

Wenige Geldbesitzer enthalten den Menschen das wichtige Tauschmittel GELD vor. In den Umlauf geben sie es nur, wenn Zins gezahlt wird. Jedes Jahr müssen nun die Bürger Zinsen an die Geldverleiher bezahlen. Sie nicht? Oh doch – über die Preise auf Waren und Dienstleistungen über Mieten (ca. 70% des Mietzinses), auch über Steuern (Staatsverschuldung). Der einzelne Mensch muß nicht einmal kontrolliert, oder durch Zwang zur Arbeit angetrieben werden, da jedem gar keine andere Möglichkeit bleibt, als die Zinslasten zu tragen, wenn er nicht verhungern will. Diese Zinsbelastung trifft zu erst die Ärmsten unter uns, später die Mittelschicht (ist es schon so weit?), am Ende sogar die Wohlhabenden. Im Volk kommt es zu einem Konkurrenzdruck um die besten Plätze im System, niemand möchte zuerst scheitern. Dieser ruinöse Wettbewerb zwingt uns maximale Leistung zu erbringen, ohne daß äußerer Druck der Nutznießer notwendig ist.

Immer mehr Arbeit verteilt sich, für immer weniger Geld, auf immer weniger Schultern.

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