Demonstration Pressemitteilung

Brandenburger Piraten entsetzt über Polizeigewalt in Stuttgart

Wir, die unterzeichnenden Piraten und Bürger, sind entsetzt, mit welcher Brutalität Polizeikräfte in Stuttgart gegen friedlich protestierende Menschen vorgehen. Dabei wird weder vor Kindern noch alten Menschen halt gemacht und rücksichtslos mit Wasserwerfen und Reizgas vorgegangen. Dies ist für eine Demokratie inakzeptabel. Ebenso erschreckend ist die Instrumentalisierung der Polizei, um Lobbyinteressen gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen.

Wir (die Unterzeichner) fordern die Bundesregierung und die Landesregierung von Baden-Württemberg auf, die Polizeiübergriffe sofort zu unterbinden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

  1. Es ist unverantwortlich wie gestern in Stuttgart die Bürgerrechte mit Füßen getreten wurden. Ich hoffe die Verantwortlichen werden dafür zügig zur Rechenschaft gezogen. Wir leben (angeblich) in einer Demokratie!

  2. Nils Dudda

    Das was gestern in Stuttgart abging, kennt jeder regelmäßige Besucher von Fussballspielen nur zu gut. Aber da schafft es die Polizei immer, sich selbst als tadelloses Opfer der „gewaltbereiten Hooligans“ (die es zweifellos auch gibt) hinzustellen. Auch zu S21 gibt es die entsprechenden Pressemitteilungen und leider übernehmen die meisten Massenmedien diese Darstellung ohne eigene Recherche. Es bleibt zu hoffen, dass trotzdem eine breite Öffentlichkeit erfährt, was wirklich passierte.

  3. Ich hoffe das es zu einem Verfahren gegen die Polizei geben wird und der Innenminister von BaWü noch heute seinen Hut nimmt. Gewalt gegen Demonstranten, vor allem wenn es sich um Kinder handelt, ist unverantwortlich.
    Ansonsten allen Geschädigten gute Besserung!

  4. Als ich Kind war, hatten wir 3 Polizisten in unserem kleinen Ort. Sie waren immer hoeflich und wir waren immer hoeflich. Denn sie kamen auch in unsere Schule, um sich zusammen unsere Fahrraeder anzusehen, ob alles in Ordnung war.
    Deswegen wusste ich auch was ich an meinem Fahrrad immer in Ordnung bringen muss. Ich hatte als Kind nie Angst wenn ein Polizist in meiner Naehe war. Ich wusste ja, mir kann nichts passieren, der Polizist wuerde mir helfen und mich nach Hause bringen.
    Das stand felsenfest. Es ist aber schon sehr lange her.

  5. Steffen Thomas

    Ja, da ist wohl alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Und das im Vorfeld des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung.
    Politisch instinktlos und inakzeptabel.

    Steffen

  6. Als ich von dem Vorgehen erfuhr, habe ich die meisten meiner Termine abgessagt, insbesondere um mit anderen Menschen in Potsdam und Berlin zu demonstrieren.
    Egal, ob man für oder gegen den geplanten Bahnhof ist: Man prügelt nicht auf friedliche Bürger ein.
    Ich habe mir gut 6,5 Stunden zusammenhängendes Videomaterial angeshen und konnte kein einziges Mal sehen, wie ein Demonstrant einen Polizisten angegriffen hat sondern höchstens Schläge und Hiebe abgewehrt wurden.
    Jedoch musste ich ständig sehen, wie Polizisten mit Tränengas, Wasserwerfern, Schlagstöcken und Faustschlägen Bürger angriffen. Ungeheuerlich!

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