Mutige Politik für mündige Bürger durch wilde Piraten im „Wilden Eber“, in der charmanten Waldstadt Eberswalde!

Am Sonnabend, den 25.09.2010, trafen sich die Landesarbeitsgemeinschaften der Piratenpartei Brandenburg zum vierten Mal, um ihre Arbeiten vorzustellen. Als Tagungsort wurde Eberswalde im Landkreis Barnim gewählt, da sich dort in Kürze der nächste Kreisverband gründen wird. Mit dabei waren Piraten aus dem gesamten Land Brandenburg – der Uckermark, Barnim, Brandenburg an der Havel, Potsdam, Landkreis Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming und Landkreis Oder-Spree. An der öffentlichen Sitzung haben auch Gäste teilgenommen. Eine Beteiligung war auch über das Internet möglich und wurde intensiv und interessiert genutzt. Die Projekte der Landesarbeitsgemeinschaften wurden angesprochen und übergreifend diskutiert. So reichten die Themenfelder von kommunaler Energieversorgung über einen generellen Kitaplatzanspruch bis hin zum Kernthema Datenschutz. All dies soll in ein gemeinsames Parteiprogramm einfließen. Auch Verbesserungen der internen Parteiarbeit wurde vorgestellt. So gibt es nun klarere Kommunikationswege, feste Ansprechpartner zu diversen Themen und Regionen, sowie einen gemeinsamen Terminkalender.

„Das Arbeitstreffen des Landesverbandes Brandenburg in Eberswalde gab mir die Gelegenheit die Piraten einmal persönlich kennen zu lernen.“, zog ein Gast sein Fazit. „Ich hatte gedacht, die wären nur im Internet. Nun habe ich aber hier Piraten zum „Anfassen“ kennen gelernt.“

Viele Themen bewegen die Piraten zusätzlich besonders stark im Land. Das Grundrecht auf Breitbandversorgung (Internet) ist bereits als Positionspapier auf dem letzten Landesparteitag beschlossen worden. Probleme, wie die hochumstrittene CCS-Technologie (Carbon Dioxide Capture and Storage), erfahren eine grundlegende Ablehnung innerhalb der Partei – zu groß und unabschätzbar sind die möglichen Gefahren und Folgeschäden.

„Ich bin in Eberswalde zur Schule gegangen. Daher interessiert mich die Arbeit im LV Brandenburg sehr.“ sagte Roland, Pirat aus Bonn, welcher dem Arbeitstreffen beiwohnte. „Der junge und noch mitgliederschwache LV Brandenburg braucht den Vergleich mit anderen nicht zu scheuen.“

Die neue Piratenzeitung „Flaschenpost“ wird als Ergebnis des Treffens regelmäßig auch mit Brandenburger Themen erscheinen.
Alle Bürger – insbesondere diejenigen, die sich besonders für die Demokratie im Sinne der Urväter des Grundgesetzes und für Bürgerrechte interessieren – erhalten hierüber kostenlose Informationen.

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  3. Andrea Kaiser

    Hey Piraten, Weiter so in Barnim!
    Stoppt vor allem endlich die FDP. Was der FDP-Landesvater Beyer inzwischen in der Landespolitik fabriziert, passt überhaupt nicht ins ökologische Angesicht von Barnim/Eberswalde. Wenn ein NABU-Vertreter und Umwelt-„Aktivist“ plötzlich nach CCS, Jagd und neuestens Billigflieger für alle schreit, kann einem nur noch schlecht werden bei so viel Doppelmoral und Opportunismus. Ein Auszug von seinem doppelten Spiel ist z.B. bei unseren
    Fluglärm-Aktivisten zu finden.

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