Piratenpartei

Schmutzige Geschäfte mit unserer Umwelt

Aufruf: Weg mit dem Dreck

„Willst du etwas loswerden, verbuddle es im Osten“ scheinen sich einige Unternehmer zu sagen. Egal ob Müllberge oder Atommüll, Gensaat oder Genfutter – der Osten steht offenbar allem offen was man im Westen nicht unterbringen kann.

Doch die Bürger Brandenburgs wehren sich, sie lieben ihre Umwelt und sind keinesfalls damit einverstanden, wie mit ihr umgegangen wird.

  • Blühende Landschaften – das Genetische Erbe
    Genmais, Genraps, Genkartoffeln und nun auch noch Genweizen, die neuen Bundesländer sind beliebtes Aufmarschgebiet der Genmafia und Brandenburg mit 47,5% ganz weit vorn. Rund 90% aller Genfelder liegen ausschliesslich in den neuen Bundesländern und je toter die Gegend, desto sicherer kann man sein, Genfelder zu finden. Bundesumweltminister Seehofer scheint für alles offen zu sein, was sich genetisch verändern lässt – Folgen nicht ausgeschlossen. Der Genraps ist bis zu 10 Jahren keimfähig, der Genmais ist pures Gift für Honigbienen und wer weiss welches Geschenk die Genkartoffel noch bereit hält. Der Samen des kommerziell angebauten Genmais MON810 des US-Agrarriesen Monsanto ist dank des eingebauten Insektengift aus Bacillus Thuringiensis direkt für den Tod tausender Bienenvölker verantwortlich. Und Genweizen von Syngenta kommt uns nicht in die Tüte. Wie sich das mit der Schöpfungsgeschichte vereinbaren lässt, weiss wohl offenbar nur Seehofer, Gottes Stellvertreter auf Erden. Mehr dazu unter Genhofer
  • Aufbau Ost – Berge von Müll
    Über 100 illegale Müllkippen wurden seit Januar 2008 in Brandenburg entdeckt. Anfangs ging es nur um 5 Müllkippen und es schien sich um Hausmüll zu handeln, doch nun findet man immer mehr im ganzem Lande. Brandenburg ist offenbar der Müllimporteuer Nr. 1 in ganz Deutschland. Alles was man loswerden wollte landete hier, Krankenhausmüll, Industriemüll, Hausmüll, Gewerbemüll und Sondermüll, Tonnenweise wurde es z.B. in Mörz und Altbensdorf (Potsdam-Mittelmark) nahe eines Teichufers von einem „Entsorgungsfachbetrieb“ verbuddelt . Man schreckte nichtmal davor zurück diese in ausgewiesene Naturschutzgebiete wie z.b. dem Hohen Fläming zu kippen und renaturierte es anschliessend mit einer 1m hohen Schicht Erde und ein bisschen Gras. Dem Täter drohen -so er gefasst wird – 6 Monate bis 10 Jahre Haft. Die Kosten der Müllentsorgung bleiben am Ende am Steuerzahler hängen.
    Interessanterweise werden auch noch Müllentsorger in Brandenburg mit EU-Subventionen in Millionenhöhe aus dem Agrartopf gefördert. Also erst fördern wir die Müllberge mit Steuergeldern um sie dann mit Steuergeldern ordentlich zu entsorgen. Die Wege der Herrn versteht wohl keiner.
  • Strahlende Leuchttürme – gefährlicher Atommüll
    Das noch von der DDR ausgewiesene Atommüllendlager Morsleben wurde entgegen aller üblichen Praxis nicht nach der Wende geschlossen, obwohl es schon zu Ostzeiten erhebliche Bedenken gegen das Endlager im alten Salzbergwerk gab. Lange vor der Wende warnten bereits Bergbauexperten der DDR vor unkontrolliertem Wassereinbruch und Stollenzusammenbrüchen. Doch auf direkter Weisung der damaligen Umweltministerin Angela Merkel wurde zwischen 1994 und 1998 auch noch der Atommüll aus Westdeutschland darin verbracht unzwar innerhalb von 4 Jahren mehr als das Doppelte dessen was die DDR in 45 Jahren dort ablud. Für schlappe 100 Mio. , einen Bruchteil des üblichen Preises hat man den Atommüll gegen den im Westen schon seit den 80igern heftig Widerstand gab, klammheimlich in das unsichere DDR-Erbstück verbracht und nicht etwa sorgsam aufgereiht, sondern einfach in die Stollen des alten Salzbergwerkes fallen gelassen, 15m tief.
    Nun muss das Endlager aufwendig saniert und gesichert werden, für 2,5 Milliarden Euro des Steuerzahlers. Dafür sind sämtliche Unterlagen über Merkels Zeit als Umweltministerin aus dem Internet entfernt – Zufall ?
  • Infrastrukturmaßnahme – Dauerlärm durch GasverdichteranlageDie Bürger Bestensee´s sind mit der Art und Weise nicht zufrieden, wie die Firma WINGAS ein Erdgastrassen-Projekt abwickelt, das unter anderem eine Erdgasverdichterstation in unmittelbaren Umgebung von Bestensee (Königs Wusterhausen) umfasst.
    In dieser, ansonsten so ruhigen Gegend würde z. B. ein Dauergeräusch von 65 dB bis 45 db Tag und Nacht erheblich stressen, der aufkommende Tourismus wäre gefährdet, denn Bestensee strebt an Kurort zu werden. Auch eine erhebliche Wärmeabgabe wäre damit verbunden. Damit will und kann kein Betroffener zufrieden sein! Und man sollte es auch nicht, wenn man weiß, es gibt technische Lösungen. Link zur Bürgerinitiative Bestensee
  • Goldene Zeiten – Genmilch im Kaffee
    Ein Mischfutter besteht im Durchschnitt aus zehn verschiedenen Einzelfuttermitteln. Häufigste Komponenten sind dabei verschiedene Getreidearten wie Weizen, Mais, Roggen und Gerste. Daneben spielen vor allem Nebenprodukte der Ölproduktion wie z.B. Rapsschrot und Sojaschrot eine große Rolle. In der Rinderfütterung wird außerdem häufig Maiskleberfutter eingesetzt, sowie Melasse und Rübenschnitzel, die bei der Zuckerherstellung übrig bleiben. Auch Zusatzstoffe wie Aminosäuren und Vitamine werden mittels gentechnisch veränderter Bakterien hergestellt und so werden etwa 80% aller Gen-Pflanzen in Tierfutter verarbeitet.
    Auch Brandenburger Nutztiere wie Hühner, Rinder und Schweine fressen teilweise Genfood und ihre Waren wie Fleisch, Milch, Eier und Käse gelangen in unserem Handel ohne extra deklariert zu werden.
    Doch seit 2004 sind alle gentechnisch veränderten Futtermittel kennzeichnungspflichtig, die Landwirte wissen also was sie verfüttern und können es vermeiden. Viele tun es und organisieren genfreie Regionen landauf landab. Doch gerade in Brandenburg muss mehr getan werden.

Wir rufen die Bürger unseres Landes auf, sich gegen diese Art Geschäftemacherei zu stellen und unsere Umwelt zu schützen.
Wir fordern die Brandenburger Landwirte auf, genfreie Regionen zu organisieren. Es wäre reichlich blöde seine Existenz für ein paar Kilo Genfutter aufs Spiel zu setzen. Wir die Verbraucher wollen kein Genfood und wir kriegen früher oder später heraus wer uns das aufgetischt hat.

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