Piratenpartei

CO2-Abscheidung ist keine Lösung!

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Unsere Forderung:

  • keine CO2-Lagerung
  • Ausbau und Förderung erneuerbarer Energien
  • Förderung der Energieeffizenz

Vorhaben in Brandenburg zur CO2-Abscheidung (CCS – Carbon-Dioxide, Capture an Storage):

  • Lagerstätten: Ketzin, Beeskow, Neutrebbin
  • Kraftwerke mit CCS: Schwarze Pumpe, Jänschwalde

Der Landesverband Brandenburg der Piratenpartei Deutschland lehnt die CO2-Abscheidung und Lagerung ab. Die Gefahren die daraus entstehen überwiegen den Nutzen. Ist das CO2 einmal unterirdisch gelagert, dann bleibt es da. Es zerfällt nicht und birgt daher eine dauerhafte Gefahr. Einige Experten warnen davor, dass CO2 aus den Endlagerstätten austreten könnte. In diesem Fall besteht große Erstickungsgefahr für Mensch und Tier.
Dennoch sieht der Gesetzentwurf vor, die Haftung der Betreiberfirmen auf maximal 30 Jahre zu begrenzen und anschließend die Verantwortung und die Kosten dem Staat – also der Allgemeinheit – aufzubürden.

Um CO2 aus den Abgasen zu entziehen werden nach Schätzung ca. 12-30% mehr Ressourcen benötigt. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht von Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und Bildungsministerium hervor. Die Folgen sind ein höherer Einsatz fossiler Brennstoffe und eine absehbare Teuerung von Kohle.

Die Alternative kann nur sein diese Pläne zu begraben und die Mittel schnell in den weiteren Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien zu setzen. Sowie ein System zu etablieren, was Hersteller in die Pflicht nimmt Produkte zu produzieren, die auf dem neusten Stand der Energieeffizienz sind.

Deshalb fordert der Landesverband Brandenburg von der Regierung: Keine Abscheidung und Lagerung von CO2. Die Gefahren für die Bevölkerung sind zu groß! Diese Technik, die bis zur Marktreife veraltet ist, darf kein Investitionsgrab werden. Die Mittel müssen in den Ausbau von erneuerbaren Energien investiert werden. Diese sind wirklich CO2 – frei!

  1. Ist das CO2 einmal unterirdisch gelagert, dann bleibt es da. Es zerfällt nicht […]

    Nun ja, das eigentliche Problem ist, daß CO2 das vielleicht gerade nicht tun wird. In Wasser gelöst ist es eine Säure, die mit dem Gestein (oder den Injektionsbrunnen) reagieren kann. Und dann kann es passieren, daß es vielleicht nicht da unten bleibt.

    Wenn es nicht reagieren und einfach nur im Speichergestein bleiben würde (wie das bei Erdgas- und Druckluftspeichern der Fall ist), wäre das Konzept ja sehr charmant.

  2. Danke für den Einwand. Daran hatten wir tatsächlich nicht gedacht.

    Aber was damit zum Ausdruck gebracht werden sollte war, wenn es dort lagert, dass es früher oder später zu undichten Stellen kommen wird. Dann tritt das CO2 wieder aus.

    Grüße

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