Gastbeitrag Politik Regionalverband Südbrandenburg Umwelt- und Energiepolitik Untergliederung

Glosse von Thomas Langen, Pirat aus Südbrandenburg

Piraten Brandenburg kritisieren den Umgang der Landesregierung mit Trinkwasser

Der alte DDR-Bergbau ist zu 36% schuld an der Belastung der Lausitzer Gewässer mit Eisenoxid und Sulfat, sagt das Landesumweltministerium [1]. Und deswegen ist es gerechtfertigt, dass auf eine Einhaltung der europäischen Wasserschutzrichtlinien verzichtet werden kann, sagt das Landesumweltministerium. Und da das so ist, gibt es auch keine
entsprechenden Auflagen für die aktuellen Tagebaue und erst recht keine
Untersagung weiterer, sagt das Landesumweltministerium. Wozu seid ihr eigentlich da, fragen wir das Landesumweltministerium. Für eine lebenswerte Umwelt zu sorgen, ist Zweck des Landesumweltministeriums. Wir haben ein Feigenblatt, nämlich das Landesumweltministerium, sagen die Landesregierung und LEAG. [2]

Wir brauchen den Ausstieg aus der Braunkohle und eine Nutzung der Lausitzer Kompetenzen im Energiebereich für eine nachhaltige Energieversorgung, sagen die Brandenburger PIRATEN. Wir brauchen eine Landesregierung, die sich endlich ihrer Verantwortung stellt und tragfähige Perspektiven für das Land entwickelt – sagen alle, die noch an die Gestaltungsfähigkeit der Politik glauben.


[1] https://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/umweltschuetzer-klagen-braunkohle-wasser-.html
[2] LEAG: LEAG ist die gemeinsame Marke der Lausitz Energie Bergbau AG und der Lausitz Energie Kraftwerke AG. Die Unternehmen gehören jeweils hälftig der Energetický a Průmyslový Holding (EPH) und der PPF Investments.

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