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Da der bisherige Landrat Schröder (SPD) vorzeitig in den Ruhestand geht,
wird am 10. April 2016 ein neuer Landrat gewählt. Die Piraten wollen

hierbei mit dem 42jährigen Familienvater dreier Kinder, Raimond Heydt
ins Rennen um den Chefsessel gehen. Raimond Heydt steht für direkte
Demokratie.

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Raimond Heydt (Foto: cc by Hans-Peter Theurich)

„Der Mangel an Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz ist
einer der Gründe warum das Vertrauen der Menschen in unsere real
existierende Demokratie gebrochen ist. Ich werde den
Gleichheitsgrundsatz gerne im Wahlkampf thematisieren. Ich fange
beim Wahlgesetz und den demokratischen Grundlagen unserer Staatsordnung
an und hangle mich über die Landesverfassung und das unvollständige
Wählerverzeichnis bis zum Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen
Grundordnung“, so Raimond Heydt.

Bevor es jedoch soweit ist, dass Raimond den Kampf um den Chefsessel
aufnehmen kann, benötigt Raimond noch 112 Unterstütungsunterschrift im Amt.

Wir rufen deshalb alle abstimmungsberechtigten Menschen im Havelland
auf, bei ihrem Bürgerservice vor Ort ihre Unterstützungsunterschrift für
Raimond Heydt in die dort ausliegende Liste abzugeben.

Die Sache eilt, Unterstützungsunterschriften können nur noch bis zum
04.02.2016 im Amt abgegeben werden.

  1. Guten Tag Herr Heydt
    Was qualifiziert Sie den Landrats Job zu übernehmen?
    Sie zweifeln den „Gleichheitsgrundsatz“ beim „Wahlgesetz“, der „Landesverfassung“ und dem „Wählerverzeichnis“ an.
    Bei derartig viel Misstrauen und Zweifel, wie wollen Sie die bestehenden Gesetze unser „freiheitlichen demokratischen
    Grundordnung“ vertreten und durchsetzen.
    Mit freundlichen Grüßen

    • @morgenlandhvl

      Hallo,

      was mich für das Amt eines Landrates qualifiziert? Es geht um den Wahlkampf! Ich kann gar nicht soviel Drogen konsumieren, als dass ich ernsthaft daran glauben würde, tatsächlich gewählt zu werden. Ich will die kommenden Wochen nutzen, um den Finger in die Wunden zu legen und vielleicht noch etwas Salz rein zu streuen. Das ist der Grund warum ich antrete. Mein Misstrauen gegen die real existierende Staatsordnung wird von der überwiegenden Mehrzahl der Menschen in diesem Land geteilt und ich weiß nicht, ob ich tatsächlich alles so durchsetzen wollen würde, was z.B. ein Innenminister von mir verlangen könnte: Alle Juden ins KZ, äh, Marrokaner in Transitzonen . . .

      Aber um das hier konstruktiv zu beenden: Ein Verwaltung unter meiner Führung würde transparent arbeiten, d.h. jeder könnte nachvollziehen wie Bürokratie zu ihren Entscheidungen kommt. Dafür ist es ungemein praktisch Dienstherr zu sein. In zentralen Zukunftsfragen würde die Verwaltung _zusammen_ mit Zivilgesellschaft/Bürgern einen Plan entwickeln. Und um sicher zu stellen, dass dieser Plan auch das ist, was die Menschen wollten, wird er allen Bewohnern des Havellands am Ende des Verfahrens zur Abstimmung vorgelegt. Mein Misstrauen gegen den Parteienstaat findet seinen programmatischen Ausdruck in der Forderung nach direkter Demokratie!

      lg Raimond

  2. Applaus Applaus Herr Heydt.

    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1457268

    Als 42jähriger Familienvater sollte man eigentlich begriffen haben, dass öffentliche Androhung von Gewalt ganz allgemein kein gutes Stilmittel ist und erst recht keins in der politischen Auseinandersetzung. Und es hat Ihnen nicht einmal genügt, nur Schläge anzudrohen (was schon schlimm genug gewesen wäre). Sie offerierten Ihren Gegnern gleich die „finale Lösung“. Oder lügt die Presse in diesem Punkt?
    Was war los? Erklären Sie sich bitte.

  3. Das verstehen Sie unter Gleichheitsgrundsatz?
    „Ich möchte eines klarstellen: Unsere Freiheit – unsere Grundrechte – sind nicht verhandelbar. Ich werde dafür kämpfen, notfalls mit Gewalt. Wenn es hart auf hart kommt und Sie sich auf die andere Seite stellen wollen, werde ich auch nicht zögern, jeden einzelnen von Ihnen zu töten“, hatte Heydt vor dem Hintergrund gesagt, er sehe die Beachtung des demokratischen Gleichheitsgrundsatzes bei der Zulassung der Kandidaten zur Landratswahl sinngemäß nicht ausreichend gewürdigt – im speziellen Fall meinte er etwa den Bewerber Lars Krause (Die PARTEI), der wegen des Fehlens ausreichender Unterstützerunterschriften nicht zugelassen werden konnte.“
    Hoffentlich werden Sie verurteilt. Ein Kandidat der Gewalt und töten von Menschen als Grundrecht versteht hat sein Recht zu kandidieren verwirkt.

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