BER – das Fass ohne Boden?

Pressemitteilung der Piratenpartei Brandenburg
Potsdam, 13. August 2014

BER – das Fass ohne Boden?

Als Fertigstellungstermin des Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) kommuniziert Hartmut Mehdorn 2016 oder 2017, was allerdings keine Garantie bedeutet!
Fast könnte man den BER als riesiges Wirtschaftsförderungsprogramm betrachten, wenn da nicht der fade Beigeschmack von Geldverschwendung, Korruption und politischer Inkompetenz zu spüren wäre.
Die 1,1 Milliardenspritze vor 6 Wochen wird bei diesem „Fass ohne Boden“ nicht die letzte Milliarde gewesen sein, die in den BER noch fließen wird.
Die Kosten für den Flughafen summieren sich nach der erneuten Finanzspritze auf 5,4 Milliarden Euro

„Fass ohne Boden sollte man den Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) nennen,“ sagt Oliver Mücke, Anwohner aus Rangsdorf und Direktkandidat im Wahlkreis 25.
„Unsere Hauptforderung ’sofortiger Baustopp für BER‘ ist aufgrund dieser massiven Geldverschwendung mehr als gerechtfertigt. Da ein Baustopp nicht sicher ist, haben wir folgende klare weitergehende Forderungen zum Schutz der in der direkten Einflugschneise des BER lebenden Menschen:
– ein striktes Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 für den BER aufgrund der erheblichen, gesundheitsgefährdenden Lärmbelastung,
– dass die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen von einer unabhängigen, paritätisch besetzten Instanz festgelegt werden,
– dass die Schallschutzmaßnahmen zügig und in vollem – vom Planfeststellungsbeschluss geforderten – Umfang durchgeführt werden,
– dass auf einen Ausbau des Flughafens BER um eine weitere Start- und Landebahn verzichtet wird.“
Unsere Forderung nach einem Untersuchungsausschuss für den BER im Brandenburger Landtag ist eine notwendige Maßnahme, um alle betroffenen Brandenburger über den wahren Planungszustand zu informieren und auf dem laufenden zuhalten.

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